Platin zwischen Rohstoffdiplomatie und Kriegsrisiko: Südafrika rückt ins Zentrum
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Platin zwischen Rohstoffdiplomatie und Kriegsrisiko: Südafrika rückt ins Zentrum

Platin steht am Dienstag unter Druck, obwohl die geopolitische Bedeutung des Metalls zunimmt. Südafrika als wichtigster Förderstaat gewinnt in den Lieferketten an Gewicht, während der Krieg im Nahen Osten Energie und Transportwege belastet.

Am Markt überwog dennoch zunächst die Stärke des US Dollar. Der Geldkurs lag bei rund 1.694 US Dollar je Feinunze und damit gut ein Prozent unter der Vortagsmarke. Die Spanne reichte zeitweise von etwa 1.688 bis 1.727 US Dollar.

Südafrika versucht nach Angaben aus Regierungsvertretern, seine Rolle bei Platingruppenmetallen für Partnerschaften mit den USA und China zu nutzen. Russland bleibt zugleich ein weiteres strategisches Risiko, da Sanktionen und politische Spannungen die Lieferketten erschweren. Auch wenn die Ölpreise zeitweise nachgaben, bleiben die geopolitischen Spannungen und die Abhängigkeit von den großen Förderländern ein zentrales Thema am Platinmarkt.

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