Jüdische Kulturvermittlung: Ein Bus gegen Hass
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Jüdische Kulturvermittlung: Ein Bus gegen Hass

Das Jüdische Museum Berlin besucht seit mehr als 15 Jahren mit seinem Programm on.tour Schulen in ganz Deutschland. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern jüdische Kultur näherzubringen und jüdisches Leben greifbar zu machen. Bislang erreichte das Museum damit fast 80.000 Jugendliche an mehr als 600 Schulen.

In Leverkusen machten sich Sechstklässler mit einer mobilen Ausstellung vertraut, zu der unter anderem eine Kippa, ein Stolperstein und koschere Gummibärchen gehören. Die Kinder dürfen auch eigene Gegenstände mitbringen, über die Gespräche zu Themen wie Migration, Heimat und Verlust entstehen.

In den Workshops geht es außerdem um Antisemitismus, Vorurteile und demokratische Werte. Museumsdirektorin Hetty Berg betont die Bedeutung der Schulbesuche angesichts zunehmender antisemitischer Tendenzen. Ab dem 19. Oktober ist das mobile Museum in Baden Württemberg unterwegs.

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