Vollständiges Geständnis: Transfrau muss wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen in Haft
Das Landgericht Traunstein hat eine Transfrau wegen der Vergewaltigung einer 14-Jährigen zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Die inzwischen vom Dienst suspendierte frühere Bundespolizistin hatte die Tat nach Angaben des Gerichts umfassend eingeräumt. Nach dem Urteil verliert sie bei Rechtskraft auch ihren Beamtenstatus und ihre Pensionsansprüche.
Die Frau hatte zugegeben, die Tochter einer Freundin bei einem Ausflug im August 2025 auf der Toilette eines Fast Food Restaurants vergewaltigt zu haben. Sie soll das Mädchen in die Kabine gedrängt, gegen die Wand gedrückt und schließlich mit mindestens einem Finger in sie eingedrungen sein. Vor der Tat hatte sie der Jugendlichen bereits eine pornografische Nachricht geschrieben.
Bei Ermittlungen wurden zudem Dateien mit brutalen Gewaltszenen an Kindern gefunden, außerdem tierpornografisches Material. Das Verfahren wegen des Vorwurfs der Herstellung tierpornografischer Inhalte wurde jedoch eingestellt. Vor Gericht spielte nach Angaben des Richters ihre Geschlechtsidentität bei der Beurteilung der Tat keine Rolle.
