Australien: Alge kann den Methanausstoß von Rindern reduzieren
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Australien: Alge kann den Methanausstoß von Rindern reduzieren

Australische Landwirte setzen in der Rinderzucht auf Rotalgen, um den Methanausstoß ihrer Tiere zu verringern. Im Tasmanien wird dafür die Alge Asparagopsis verwendet, die in kleinen Mengen ins Futter gemischt wird. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sie im Magen der Rinder chemisch mit anderen Stoffen reagiert und so die Methanbildung senkt.

Unternehmer Sam Elsom lässt die Algen in Aquakulturen an Land züchten und produziert daraus Futterzusätze, etwa in Form von Lecksteinen. Rinderzüchter Adam Wesley nutzt sie auf seiner Farm und hofft, dass sich der Einsatz auch wirtschaftlich lohnt. Begleitet wird das Projekt vom Tasmanischen Institut für Landwirtschaft.

Die Rinderzucht verursacht weltweit rund ein Viertel des menschengemachten Methans. Klimaforscher Tim Flannery hält Algen im Futter zwar nicht für eine endgültige Lösung, sieht darin aber einen wichtigen Weg, solange weiter Rinder gezüchtet werden.

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