Sachsen-Anhalt: Die AfD braucht das BSW, vertraut ihm aber nicht
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Sachsen-Anhalt: Die AfD braucht das BSW, vertraut ihm aber nicht

Drei Wochen nach der Wahl sucht die AfD in Sachsen Anhalt eine Mehrheit und setzt dabei auf das BSW. Die beiden Fraktionen stimmen sich bereits bei organisatorischen Fragen ab und sind sich unter anderem beim Wunsch nach einem Untersuchungsausschuss zum Behördenhandeln in der Corona Pandemie einig. Beim Umgang mit dem MDR liegen sie jedoch weiter auseinander.

Das BSW lässt Gespräche offen, lehnt aber eine Koalition mit der AfD weiterhin ab und will Ulrich Siegmund nicht zum Ministerpräsidenten wählen. Die AfD wiederum braucht die fünf Stimmen des BSW, traut dem möglichen Partner nach eigenen Aussagen aber nur begrenzt. Auch die SPD brachte in Magdeburg erneut die Idee eines überparteilichen Ministerpräsidenten mit Expertenkabinett ins Spiel.

Die Gespräche zwischen SPD, Linke, Grünen und BSW endeten ohne Ergebnis. Die CDU hatte die Einladung ausgeschlagen, die SPD schließt einen Regierungsweg ohne sie aber nicht aus, obwohl ihr Lager zusammen mit den anderen Parteien nicht auf eine Mehrheit kommt.

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