Einschüchterungsversuch: Russland droht der Nato erstmals seit dem Kalten Krieg offiziell mit Atomwaffen
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Einschüchterungsversuch: Russland droht der Nato erstmals seit dem Kalten Krieg offiziell mit Atomwaffen

Russland hat der Nato mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht, falls das Militärbündnis versuchen sollte, die an die Ostsee grenzende Exklave Kaliningrad zu isolieren. Grundlage ist ein informelles diplomatisches Dokument, das Moskau an die Nato geschickt hat. Darin wirft Russland der Allianz einen gefährlichen Kurs vor und spricht von einem hohen Risiko eines direkten bewaffneten Konflikts.

Der Kreml bestätigte die Übermittlung einer Warnung und verwies auf die Haltung Russlands in der Frage Kaliningrad. Nato Sprecherin Allison Hart bestätigte den Erhalt des Schreibens. Die Nato antwortete demnach, ihre Aktivitäten stellten keine Gefahr für russisches Gebiet dar, und verurteilte die Drohung sowie jede unverantwortliche nukleare Rhetorik.

Ein hochrangiger europäischer Behördenvertreter aus dem Verteidigungsbereich nannte den Vorgang ernst. Ein Nato Diplomat sprach von einem Einschüchterungsversuch. Das Bündnis werde sich dadurch nicht von der Unterstützung der Ukraine abbringen lassen.

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