Megadeal in Hollywood: US Bundesstaaten planen Kartellklage gegen Paramount
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Megadeal in Hollywood: US Bundesstaaten planen Kartellklage gegen Paramount

Mehrere US Bundesstaaten bereiten Insidern zufolge eine gemeinsame Kartellklage vor, um die geplante Übernahme von Warner Bros. durch Paramount Skydance zu stoppen. Die Transaktion im Volumen von rund 110 Milliarden US Dollar könnte damit in letzter Minute scheitern. Ein offizieller juristischer Schritt wird in den kommenden Wochen erwartet.

An der Spitze des Widerstands stehen Kalifornien und New York. Das Büro des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta erklärte, die Untersuchungen liefen noch und eine endgültige Entscheidung über eine Klage sei nicht gefallen. An den Finanzmärkten reagierten Anleger nervös: Warner Bros. verlor 3,6 Prozent, Paramount 6,7 Prozent.

Paramount kündigte an, sich mit allen rechtlichen Mitteln zu wehren. Das Unternehmen argumentiert, der Zusammenschluss würde den Wettbewerb im Streaming Markt stärken und Verbrauchern, Kulturschaffenden sowie der Branche insgesamt zugutekommen. In Hollywood stößt der Deal jedoch auf Widerstand von Schauspiel und Autorengewerkschaften, die um Arbeitsplätze und die Machtverhältnisse in der Branche fürchten.

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