Bundesliga und andere Top Fußballligen greifen Infantino an
Die Bundesliga, die italienische Serie A, Spaniens La Liga und die englische Premier League haben FIFA Präsident Gianni Infantino in einem gemeinsamen Brief scharf kritisiert. In dem Schreiben werfen sie der FIFA vor, ausbeuterische Ideen gefördert und einen unerbittlichen Expansionismus vorangetrieben zu haben. Der Name Infantinos wird darin nicht direkt genannt.
Die vier Top Ligen verlangen eine grundlegende Reform der Führungsstrukturen und klare Grenzen innerhalb der FIFA. Sie fordern mehr Mitsprache für betroffene Gruppen, eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung und den Schutz der FIFA vor kommerziellen Interessen. Anders als andere Fußballverbände verlangen sie keinen Rücktritt Infantinos.
Infantino hatte nach der Fußball Weltmeisterschaft wegen seiner Pläne zur Vermarktung der WM Rechte durch externe Investoren und wegen seines Führungsstils Kritik einstecken müssen. Er bot Reformgespräche an, will aber zugleich als FIFA Präsident weitermachen und eine vierte Amtszeit anstreben. Die Wahl soll im März 2027 beim FIFA Kongress stattfinden.
