Wenn das Girokonto mehr als 100 Euro kostet: So gelingt der Wechsel
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Wenn das Girokonto mehr als 100 Euro kostet: So gelingt der Wechsel

Ein Girokonto ist für Miete, Strom, Gas, Handy und Streamingdienste unverzichtbar, kostet bei vielen Filialbanken inzwischen aber mehrere hundert Euro im Jahr. Bei einzelnen Instituten liegen die Gebühren je nach Kontomodell deutlich über 100 Euro, in einigen Fällen sogar bei mehr als 200 Euro. Auch große Banken wie die Commerzbank verlangen für verschiedene Kontenmodelle Kontoführungsgebühren.

Günstiger sind oft digitale Banken. Neobanken wie C24 und Anbieter wie Trade Republic mit Vollbanklizenz erheben keine Kontoführungsgebühren. Nach einer Bitkom Studie haben 2024 bereits 58 Prozent der Deutschen ihr hauptsächlich genutztes Girokonto einmal gewechselt. Fachleute verweisen auf den wachsenden Blick auf Preis und Leistung.

Verbraucherschützer empfehlen, beim Vergleich auch auf Kartenkosten, Überweisungsgebühren, Mindestgeldeingang sowie Möglichkeiten zum kostenlosen Abheben und Einzahlen zu achten. Wer wechseln will, kann die gesetzliche Kontowechselhilfe nutzen: Die neue Bank holt mit Erlaubnis des Kunden die nötigen Daten bei der alten Bank ein und richtet die wichtigsten Zahlungen ein.

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