Fragwürdige Pappfiguren in Potsdam: AfD holt Bismarck, Hindenburg und Wilhelm II. ins Parlament
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Fragwürdige Pappfiguren in Potsdam: AfD holt Bismarck, Hindenburg und Wilhelm II. ins Parlament

Die Brandenburger AfD setzt für öffentliche Veranstaltungen Pappfiguren in Lebensgröße ein, die neben den Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla auch Otto von Bismarck, Paul von Hindenburg und Kaiser Wilhelm II. zeigen. Die Aufsteller kamen unter anderem bei der Langen Nacht des Parlaments zum Einsatz.

Fraktionschef Hans Christoph Berndt warnte davor, historische Personen zu dämonisieren. Hindenburg sei der einzige frei gewählte Präsident des Deutschen Reiches gewesen und habe in den 1920er Jahren zur Stabilisierung beigetragen, sagte Berndt. Über Wilhelm II. äußerte er, dieser habe Fehler gehabt, sei aber nicht der Teufel gewesen. Die AfD spricht von einer Darstellung mit Augenzwinkern und betont, es gehe nicht um Heldenverehrung. Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft die AfD im Land als gesichert rechtsextremistisch ein.

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