Marvels Wolverine ist ein Beispiel für einen gefährlichen Videospieltrend
Marvels Wolverine erzählt die Geschichte des Titelhelden als lineares Action Adventure, in dem Logan seinen Mentor Nathaniel Essex aus den Klauen von Bolivar Trask retten muss. Dabei kehrt er zu Team X zurück, das er eigentlich verlassen hatte. Im Mittelpunkt stehen seine Suche nach Zugehörigkeit, seine Traumata und die Angst vor dem Anderssein.
Gelobt werden vor allem die Inszenierung, die schöne Grafik auf der PS5 und die teils eindrucksvollen Zwischensequenzen. Auch die Kämpfe gelten als blutig und wirkungsvoll umgesetzt. Gleichzeitig kritisiert die Bewertung, dass die Auseinandersetzungen schnell eintönig werden und trotz Spezialfähigkeiten wenig Tiefe bieten.
Hinzu kommen nach Einschätzung des Autors zu viele Hilfen und Wiederholungen, die das Spiel strecken. Mit einer Spielzeit von etwa 12 bis 15 Stunden wirke es dennoch verwässert. Am Ende bleibt der Eindruck, dass das Spiel von Insomniac stärker hätte experimentieren können.
