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Irans Kalkül vor den US Zwischenwahlen

Vor den US Zwischenwahlen setzt der Iran nach Einschätzung von Experten auf eine kontrollierte Eskalation, um Washington unter Druck zu setzen, ohne einen umfassenden Krieg auszulösen. Hintergrund sind die Auseinandersetzungen mit den USA rund um die Straße von Hormus, die bereits zu steigenden Ölpreisen geführt haben. Brent Rohöl kletterte erneut über 100 US Dollar je Barrel.

US Präsident Donald Trump verteidigte den Krieg gegen den Iran und kündigte an, die Ölpreise würden nach einem Sieg der Vereinigten Staaten sinken. Zugleich wächst in Washington die Sorge, dass höhere Benzin und Energiepreise den Republikanern im Wahlkampf schaden könnten. Die Zwischenwahlen finden am 3. November 2026 statt.

Teheran signalisiert weiter Härte, verweist aber zugleich auf die Möglichkeit eines Rückkehrs zum Islamabad Memorandum, falls auch die USA ihre Verpflichtungen erfüllten. Gleichzeitig bemühen sich Oman und mehrere Golfstaaten um eine diplomatische Lösung, während die Revolutionsgarden mit weiteren Reaktionen drohen.

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