Filmfestspiele Venedig: Politik im Mittelpunkt
Bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig stehen politische Themen in diesem Jahr besonders stark im Mittelpunkt. Zum Auftakt am 2. September zeigt das Festival Danny Boyles Film Ink, der die Übernahme der britischen Boulevardzeitung The Sun durch Rupert Murdoch im Jahr 1969 und den Aufbau seines Medienimperiums behandelt.
Im Wettbewerb laufen außerdem Filme über Israel und den Gazastreifen, den Ukraine Krieg, den von der CIA unterstützten Putsch in Pinochets Chile, die Razzien der US Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis und eine Dokumentation über Elon Musk. Festivaldirektor Alberto Barbera spricht von der bisher politischsten Ausgabe in Venedig.
Für Diskussionen sorgt auch der russische Film DAU, gegen dessen Wettbewerbsteilnahme die ukrainischen Behörden protestiert haben. Zugleich bleiben die Filmfestspiele ein Treffpunkt für Stars wie Robert Pattinson, John Malkovich, Sam Rockwell, Penélope Cruz, Javier Bardem und George Clooney. Auch Werke von Wim Wenders und Werner Herzog sind im Programm.
