Warum Christopher Nolans "Die Odyssee" Debatten auslöst
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Warum Christopher Nolans “Die Odyssee” Debatten auslöst

Christopher Nolans Film „Die Odyssee“ ist wirtschaftlich ein großer Erfolg und hat nach einem Monat bereits 1,1 Milliarden US Dollar eingespielt. Damit überholte die Homer Adaption Nolans bisherigen Spitzenreiter „The Dark Knight Rises“.

Gleichzeitig löst der Film Debatten über internationale Politik aus. Nolan zeichnet Odysseus nicht als gewitzten Helden, sondern als Kriegsverbrecher, der mit seinen Taten in Troja hadert. Eine Analyse des Center for Security Studies der ETH Zürich sieht darin einen neuen Blick auf das Thema internationale Politik und auf das sogenannte Gesetz des Zeus, das Gastfreundschaft und Regeln im Umgang mit Fremden betont.

Kritik gibt es auch an der Produktion. Teile des Films wurden in der von Marokko annektierten Westsahara gedreht. Zudem sorgt der Drehort für politische Vorwürfe. Elon Musk kritisierte den Film ebenfalls und kündigte an, eine historisch akkurate Version produzieren zu lassen.

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