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Ukraine Krieg: Wie Kyjiw die Flugabwehr sichern will

Die Luftverteidigung der Ukraine steht unter zunehmendem Druck, weil Russland verstärkt ballistische Raketen einsetzt und die für die Abwehr entscheidenden Patriot Abfangraketen knapp bleiben. Besonders deutlich wurde das Anfang August, als die Ukraine bei einem Angriff am 1. August nur eine von 27 ballistischen Raketen abfangen konnte. Präsident Wolodymyr Selenskyj machte dafür fehlende Patriot Munition für die acht in der Ukraine stationierten Batterien verantwortlich.

Als mögliche Alternative gilt das französisch italienische SAMP T System, doch auch davon verfügt die Ukraine nur über wenige Exemplare. Zudem sind die benötigten Aster 30 Raketen knapp. Parallel dazu gehen die Patriot Lieferungen zurück, während der weltweite Mangel durch den Krieg im Nahen Osten weiter wächst.

Gleichzeitig steigert Russland nach Einschätzung ukrainischer Stellen seine Produktion von Iskander M und Kinschal Raketen deutlich. Im Juli setzte Russland nach Angaben aus Kyjiw 195 ballistische Raketen ein, von denen 29 abgefangen wurden. Die Ukraine prüft deshalb gemeinsam mit den USA und europäischen Partnern auch eigene Produktionsmöglichkeiten für Patriot und arbeitet an einem europäischen ukrainischen Abwehrprojekt namens Freyja.

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