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Drohnenalarm bei Leipzig: Welche Lehren werden gezogen?

Am Flughafen Leipzig/Halle ist in der Nacht auf Mittwoch eine mit Sprengstoff präparierte Drohne entdeckt worden. Spezialisten der Bundespolizei konnten sie entschärfen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem neuen Bedrohungsszenario und beriet sich in Leipzig mit Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz.

Dobrindt wollte einen möglichen Hintergrund nicht ausschließen und verwies auf Ermittlungen in alle Richtungen. Der Militär Experte Nico Lange sieht großen Nachholbedarf bei der Drohnenabwehr in Deutschland und kritisiert fehlende Sensorsysteme. Er hält Russland für einen möglichen Drahtzieher. Auch andere Fachleute sehen den Flughafen als mögliches Ziel staatlich gelenkter Angriffe.

Die Flughafengesellschaft wies Berichte zurück, wonach ein Antonov Flugzeug in der Nähe der Drohne militärische Munition geladen habe. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen und sprach von einem schwerwiegenden Angriff auf die Transport und Logistikinfrastruktur, der die innere und äußere Sicherheit beeinträchtigen könne.

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