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Pakistans Drahtseilakt zwischen Saudi Arabien und dem Iran

Die Huthi Miliz hat zwei saudi arabische Öltanker in der Meerenge Bab al Mandab im Roten Meer attackiert und damit Pakistans Friedensbemühungen in der Region unter Druck gesetzt. Die schiitische Miliz gilt als Verbündeter des Iran und kontrolliert im Jemen die Hauptstadt Sanaa sowie große Gebiete am Roten Meer.

Pakistan steht dabei zwischen Saudi Arabien und dem Iran. Die Regierung in Islamabad verurteilte die Bedrohungen der maritimen Sicherheit und bekräftigte die strategische Partnerschaft mit Riad. Zugleich will Pakistan vermeiden, in einen weiteren Nahostkonflikt hineingezogen zu werden. Analysten halten es für unwahrscheinlich, dass Islamabad Kampftruppen gegen die Huthis einsetzt. Wahrscheinlicher seien defensive Maßnahmen wie Geheimdienstkooperation, Luftverteidigung, Seeüberwachung und der Schutz saudischer Infrastruktur.

Die Beziehungen zu Saudi Arabien sind eng, gleichzeitig ist das Verhältnis zum Iran kompliziert. Pakistan hatte den Iran bereits mehrfach gewarnt, dass es im Konfliktfall Saudi Arabien unterstützen werde. Eine solche Hilfe könnte die Beziehungen zu Teheran belasten und Pakistans Rolle als Vermittler schwächen.

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