Batteriehersteller Varta stellt mehrere Insolvenzanträge
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Batteriehersteller Varta stellt mehrere Insolvenzanträge

Der Batteriehersteller Varta hat einen Antrag auf vorläufige Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das Unternehmen will damit nach eigenen Angaben die wirtschaftliche Zukunft sichern und den Geschäftsbetrieb fortführen.

Insgesamt liegen vier Insolvenzanträge vor. Betroffen sind neben der Varta AG als Konzernmutter mit Sitz in Ellwangen auch die Varta Microbattery GmbH, die Varta Micro Production GmbH und die Varta Storage GmbH. Nach Reuters Informationen waren die bisherigen Eigentümer Porsche und Michael Tojner nicht bereit, weiteres Kapital bereitzustellen. Für den gesamten Konzern sehen Gläubiger derzeit keine finanzierbare Lösung.

Wichtige Gläubiger wollen den Konzern deshalb aufteilen und das profitable Geschäft mit Haushaltsbatterien herauslösen. Michael Tojner soll Interesse am Geschäft mit Mikrobatterien haben. Baden Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister Kraut kündigte an, sich weiter für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze einzusetzen. Varta beschäftigt rund 3260 Menschen und erzielte 2024 einen Umsatz von rund 793 Millionen Euro bei einem Verlust von fast 65 Millionen Euro.

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