DR Kongo: Zahl der Ebola Infizierten steigt weiter
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DR Kongo: Zahl der Ebola Infizierten steigt weiter

In der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der Ebola Infektionen weiter schnell an. Nach Angaben der Regierung gibt es inzwischen mehr als 2300 bestätigte Infektionen und mehr als 930 bestätigte Todesfälle. Der Ausbruch, der Mitte Mai bekannt wurde, breitet sich so schnell aus wie kein anderer zuvor, im Schnitt werden täglich mehr als 40 neue Fälle gemeldet.

Die Eindämmung wird durch die instabile Sicherheitslage, einen allgemeinen Mangel und das Misstrauen in der Bevölkerung erschwert. In der am schwersten betroffenen Provinz Ituri sind Dutzende Beschäftigte staatlicher Krankenhäuser und Gesundheitszentren in den Streik getreten, weil sie seit Wochen nicht bezahlt worden sein sollen. Unter ihnen sind Epidemiologen, Fahrer und Totengräber.

Auch die Kontaktverfolgung bleibt schwierig. Viele Fälle werden offenbar zu spät erkannt, zudem finden Begräbnisse teils ohne Hygienemaßnahmen statt. Nach WHO Schätzungen könnten 70 bis 80 Prozent der neuen Fälle in Bunia aus bislang unbekannten Übertragungsketten stammen. Zugleich gibt es Fortschritte bei Laborkapazitäten und Testmöglichkeiten. Die WHO hat außerdem eine klinische Studie mit drei experimentellen Ansätzen gestartet.

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