Das Ziel heißt Staatskanzlei: AfD plant 100 Tage Rundumschlag in Sachsen Anhalt
Die AfD in Sachsen Anhalt hat auf einem Parteitag in Magdeburg ein 100 Tage Programm für eine mögliche Regierung vorgestellt. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kündigte an, nach der Landtagswahl am 6. September zentrale Vorhaben rasch umsetzen zu wollen. Dazu zählen mehr Abschiebehaftplätze, eine flächendeckende Arbeitspflicht für Asylbewerber, die Kündigung von Rundfunkstaatsverträgen sowie weniger Geld für parteinahe Stiftungen und Programme zur Demokratieförderung.
Außerdem will die Partei Führerscheine fördern, Sonderklassen für Kinder von Asylbewerbern einführen und Regenbogenflaggen an Schulen verbieten. Stattdessen soll dort die Bundesflagge wehen. Auch eine neue Landeskampagne, weniger Ministerien und ein Corona Untersuchungsausschuss gehören zu den Plänen.
AfD Landeschef Martin Reichardt wurde als Vorsitzender bestätigt, Tobias Rausch zum Generalsekretär gewählt. Die AfD strebt in Sachsen Anhalt eine Alleinregierung an und sieht sich nach eigenen Angaben auf dem Weg in die Staatskanzlei.
