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Will der Iran Atomtechnik wieder aktivieren?

Das Institute for Science and International Security in Washington meldet Reparaturarbeiten in den vergangenen Wochen am Militärkomplex Partschin im Iran. Die Anlage gilt seit Jahren als Gegenstand von Spekulationen. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde wurde dort bis 2003 an Technologien gearbeitet, die für Atomwaffen relevant sein könnten. Demnach soll auch der Einsatz nuklearer Sprengköpfe simuliert worden sein.

US Medien berichten zudem von Hinweisen auf Reparaturen in weiteren Anlagen, die mit einer möglichen Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen in Verbindung stehen. Dazu zählt die Einrichtung in Pickaxe Mountain. Bei Isfahan, der aus Sicht der IAEA wichtigsten Uranlagerstätte, gebe es derzeit keine verdächtigen Aktivitäten. Für Natans und Fordo gelte das ebenfalls. Teheran hatte sich im Juni in einem Rahmenabkommen mit den USA verpflichtet, den Status quo seines Nuklearprogramms zu wahren und auf Atomwaffen zu verzichten.

Gleichzeitig bleibt die Straße von Hormus ein Streitpunkt. Die USA verlangen von Iran ein Bekenntnis zu freier und sicherer Schifffahrt. Präsident Donald Trump warf dem Iran zudem vor, ein Attentat auf ihn zu planen, und drohte mit massiver militärischer Antwort.

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