Solana will demokratisieren und setzt hohe Einstiegshürden
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Solana will demokratisieren und setzt hohe Einstiegshürden

Solana hat ein formelles Governance System eingeführt, das verbindliche und nach dem Einsatz gewichtete Abstimmungen über die künftige Ausrichtung des Netzwerks ermöglicht. Validatoren können Vorschläge direkt auf der Blockchain einbringen und darüber abstimmen, wenn sie mindestens 100000 SOL gestakt haben.

Bevor ein Antrag zur Abstimmung kommt, muss er Unterstützung von mindestens 15 Prozent des aktiven Stakes erhalten. Für die Annahme ist anschließend eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen nötig. Ein Mindestquorum gibt es nicht, die technische Umsetzung beschlossener Änderungen bleibt bei den Solana Improvement Documents der Kernentwickler.

Das neue Modell stärkt auch die Rolle von SOL Haltern. Wer an Validatoren delegiert, kann deren Abstimmungsverhalten künftig überstimmen oder selbst abstimmen, falls der Validator keine Stimme abgibt. Die Solana Foundation spricht dabei von Staker Sovereignty. Zugleich stieg der SOL Kurs in der vergangenen Woche um rund 16 Prozent auf etwa 78 US Dollar.

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