1000 Tage Dauerkrise: Der Nahe Osten hat seinen Kompass verloren
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1000 Tage Dauerkrise: Der Nahe Osten hat seinen Kompass verloren

Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat sich die Lage im Nahen Osten nach Darstellung des Kommentars tiefgreifend verschärft. Der Angriff markiere eine Zäsur, nach der in der Region nichts mehr wie zuvor sei. Die Folgen reichten weit über Gaza hinaus und würden die Akteure noch lange beschäftigen.

Auch Israel habe sich stark verändert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werde vorgeworfen, das Land in einen Dauerkrieg ohne klare politische Ausstiegsstrategie geführt zu haben. Seine militärische Linie habe die Hamas zwar geschwächt, die Ursachen des Konflikts aber nicht gelöst. Zugleich sei Israel international isolierter und innenpolitisch stärker gespalten.

Für die gesamte Region sieht der Kommentar wenig Hoffnung. Die Aussicht auf eine Annäherung zwischen Israel und der arabischen Welt liege auf Eis, während Iran und seine Verbündeten den Konflikt weiter anheizten. Eine rein militärische Lösung gebe es nicht, nur eine glaubwürdige politische Perspektive für Israelis und Palästinenser könne den Kreislauf der Gewalt durchbrechen.

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