Neues Gesetz gegen Billigkleidung in Frankreich
Frankreich hat ein neues Gesetz beschlossen, das die Produktion von Wegwerfmode eindämmen soll. Damit zielt das Land vor allem auf Anbieter wie Shein und Temu, die nach Angaben im Text den europäischen Markt jedes Jahr mit Millionen sehr billiger Kleidungsstücke beliefern.
Vorgesehen sind ein Produktionsmalus für besonders billige Mode sowie ein Werbeverbot für Ultra Fast Fashion. Die Regeln sollen Unternehmen treffen, die so günstig produzieren, dass sich Reparaturen nicht mehr lohnen. Für die juristische Umsetzung sind in Brüssel jedoch Ausnahmen nötig, da EU Recht eine eigenständige Regulierung ganzer Branchen erschwert.
Nicht erfasst werden europäische Firmen wie Zara oder H und M, wenn eines der beiden Kriterien nicht erfüllt ist. Außerdem sollen Anbieter künftig Hinweise an ihren Kleidungsstücken anbringen, die zu Kaufzurückhaltung, Wiederverwendung und Reparatur auffordern.
