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USA und Iran werfen sich gegenseitig Bruch der Waffenruhe vor

Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe fortgesetzt und werfen sich einen Bruch der Waffenruhe vor. Das US Regionalkommando CENTCOM teilte mit, Marine und Luftwaffe hätten am Samstagabend zehn iranische Militärziele an mehreren Orten in und nahe der Straße von Hormus angegriffen. Dabei seien unter anderem Überwachungseinrichtungen, Kommunikationssysteme, Luftabwehrstellungen, Drohnenlager und Mittel zur Minenverlegung getroffen worden.

Das iranische Außenministerium erklärte, die US Angriffe verstießen gegen das vorläufige Abkommen zur Beendigung des viermonatigen Krieges. Die Revolutionsgarden meldeten als Reaktion Angriffe auf Ziele in Kuwait und Bahrain. Die kuwaitische Armee sprach von abgewehrten Raketen und Drohnenangriffen, in Bahrain wurde nach Behördenangaben zweimal Luftalarm ausgelöst.

Das US Zentralkommando begründete die Angriffe mit iranischen Attacken auf die Handelsschifffahrt. US Präsident Donald Trump drohte mit weiteren militärischen Schritten. Das vorläufige 14 Punkte Abkommen sollte die Kämpfe stoppen und die Straße von Hormus wieder für die Schifffahrt öffnen. Dort wird üblicherweise ein Fünftel des weltweiten Bedarfs an Öl und Flüssigerdgas transportiert.

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