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25 Jahre Lebenspartnerschaftsgesetz

Vor 25 Jahren trat in Deutschland das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft und gab homosexuellen Paaren erstmals einen rechtlichen Rahmen, der der Ehe ähnelte. Das Gesetz galt als wichtiger Schritt zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und als Grundlage für die spätere Öffnung der Ehe im Jahr 2017.

Dem Gesetz war eine heftige politische Debatte vorausgegangen. Während CDU und CSU von einem Angriff auf Ehe und Familie sprachen, wertete die SPD das Vorhaben als überfällige Wiedergutmachung. Der Bundestag verabschiedete das Gesetz im November 2000 mit den Stimmen von SPD und Grünen gegen Union und FDP. In einer Umfrage von 1999 befürworteten bereits 55 Prozent der Befragten die Reform.

Seitdem wurden die Rechte schrittweise ausgeweitet, etwa bei Adoption und steuerlicher Gleichstellung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts machten bis 2025 rund 108.000 Paare von der Möglichkeit der Lebenspartnerschaft Gebrauch, etwa 24.000 Partnerschaften bestehen demnach weiter.

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