13 Jähriger mit Tötungsauftrag: Schießereien in Hamburg, was es mit den Angriffen auf sich hat
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13 Jähriger mit Tötungsauftrag: Schießereien in Hamburg, was es mit den Angriffen auf sich hat

In Hamburg hat es seit dem Sommer immer wieder Schießereien gegeben. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mindestens acht weitere verletzt. In einem Fall soll ein 13 Jahre alter Junge aus den Niederlanden mit einem Tötungsauftrag in die Stadt geschickt worden sein. Er wurde im Juni in St. Pauli bewaffnet festgenommen und später der niederländischen Polizei übergeben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die meisten Taten in kriminellen Milieus abspielten. Im September starben nahe den Messehallen zwei Männer, wenig später wurde in Ottensen ein 14 Jähriger angeschossen und ein 20 Jähriger durch Stichverletzungen verletzt. Auch in Harburg, Billstedt, Rotherbaum, Barmbek Nord und anderen Stadtteilen kam es zu Schüssen und Angriffen.

Die Polizei meldete für das vergangene Jahr 262 Taten mit Schusswaffeneinsatz, 12 Prozent weniger als im Vorjahr. In den vergangenen vier Monaten sei in Hamburg mindestens zehnmal tatsächlich mit einer scharfen Schusswaffe geschossen worden. Die Polizei betont zugleich, die Gefahr für Unbeteiligte sei sehr gering.

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