Kämpfe mit Israelis: Zwei junge Palästinenser im Westjordanland erschossen
Bei Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern im Westjordanland sind zwei junge Palästinenser getötet worden. Das palästinensische Gesundheitsministerium in Ramallah teilte mit, die 16 und 19 Jahre alten Männer seien durch Schüsse des israelischen Militärs ums Leben gekommen.
Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa sprach von einem von Soldaten begleiteten Siedlerangriff auf das Dorf al Mughajir bei Ramallah. Dort hätten sich palästinensische Einwohner den Angreifern entgegengestellt. Israels Armee stellte den Ablauf anders dar und erklärte, Soldaten hätten israelischen Polizisten und einem Siedler Zugang zu dem Dorf verschafft, um Vieh zurückzuholen, das israelischen Siedlern gehöre. Während des Einsatzes habe es gewaltsame Ausschreitungen gegeben. Palästinenser hätten Steine und Betonklötze geworfen, daraufhin sei auf die Hauptverantwortlichen geschossen worden. Der Vorfall werde untersucht.
Im Westjordanland hat sich die Lage seit dem Hamas Massaker vom 7. Oktober 2023 weiter verschärft. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden seitdem mehr als 1100 Palästinenser getötet.
