Zwischen Rohstoffen und Macht: Der Kampf um die Arktis
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Zwischen Rohstoffen und Macht: Der Kampf um die Arktis

Die Arktis gewinnt aus Sicht der Europäischen Union strategisch an Bedeutung, weil dort militärische und wirtschaftliche Interessen zusammenkommen. Bei Beratungen in Finnland wollen mehrere EU Staats und Regierungschefs über eine gemeinsame Linie sprechen, auch Kanzler Merz nimmt daran teil.

Deutschland sieht die Region vor allem sicherheitspolitisch mit Sorge. Außenminister Johann Wadephul und Verteidigungsminister Boris Pistorius verweisen auf Russlands wachsende militärische Präsenz in der Arktis, die aus Sicht Berlins auch die Sicherheit in Europa berührt. Die NATO hat ihre Aktivitäten im hohen Norden bereits verstärkt, die Bundeswehr beteiligt sich an Manövern und an der Mission Arctic Sentry.

Gleichzeitig wecken schmelzendes Eis und wertvolle Rohstoffe wie Seltene Erden wirtschaftliches Interesse. Die Bundesregierung will deshalb Arktisforschung fördern, sich stärker in internationalen Gremien einbringen und auf das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen setzen. Die Zusammenarbeit der Arktis Anrainer ist nach Russlands Angriff auf die Ukraine jedoch eingeschränkt.

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