Zwei Tote und mehrere Verletzte: Nach dreitägiger Feuerpause greift Russland erneut Kiew an
Nach einer dreitägigen Feuerpause hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen. In der Nacht wurden Explosionen gemeldet, eine Schule, Lagerhallen und Autos beschädigt. Nach Angaben der Behörden wurden auch zwei Mehrfamilienhäuser getroffen, in einem Wohnhaus wurden mehrere Menschen verschüttet. Lokale Behörden gehen von mindestens zwei Toten und sieben Verletzten aus.
Auch in Boryspil östlich von Kiew sowie in Fastiw südwestlich der Hauptstadt wurden Gebäude getroffen. Das genaue Ausmaß der Angriffe und Schäden blieb zunächst unklar. In Polen stiegen wegen der Lage Kampfflugzeuge auf, um den eigenen Luftraum zu schützen.
Die Angriffspause war zuvor abgelaufen. Sie war von Russlands Präsident Wladimir Putin angeordnet worden, während die US Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und erstmals auch in Kiew mit Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über mögliche Lösungswege für ein Kriegsende sprachen. Ergebnisse der Gespräche wurden nicht bekannt.
