Wir sind nicht zufrieden: Frankreichs Schüler kündigen trotz Treffen mit Macron neue Proteste an
Vertreter französischer Schülerorganisationen haben nach einem Treffen mit Präsident Emmanuel Macron weitere Proteste angekündigt. Der Schülervertreter Nathanaël Combary rief die Demonstrierenden dazu auf, weiter zu mobilisieren. Macron hatte den rund 20 Schülervertretern eine Reform der Schuldemokratie und eine vollständige Überarbeitung der staatlichen Plattform Parcoursup angeboten.
Combary sagte, er begrüße zwar, dass Macron zugehört habe, man sei aber nicht zufrieden. Frankreichs Regierungschef Sébastien Lecornu will die Vertreter von Schülerorganisationen am Montag empfangen. Für das Wochenende sind bereits neue Proteste geplant.
Macron hatte die Schülervertreter in den Elysée Palast eingeladen, um ihre Forderungen und Sorgen anzuhören. Nach dem Treffen äußerte sich auch der Schülervertreter Louis Letoublon skeptisch und sprach von einer Politik der Zerstörung des öffentlichen Bildungswesens.
