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Nach der schweren Sturzflut in Nepal werden knapp 400 Tote und Hunderte Vermisste gemeldet. Besonders betroffen sind die Distrikte Nuwakot, Rasuwa und Dhading. In mehreren Orten sind Straßen, Strom und Mobilfunkverbindungen unterbrochen, viele Dörfer sind von Kathmandu abgeschnitten.

Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden. Mehr als 1.300 Menschen gelten am Donnerstag noch als vermisst, darunter Hunderte Ausländer. Zahlreiche Verletzte wurden per Hubschrauber in die Hauptstadt gebracht. Polizei, Militär und Einwohner richten provisorische Unterkünfte ein. Nach Angaben von Minister Bikram Timilsina wurden bis Donnerstagmittag mindestens 414 gestrandete Menschen ausgeflogen.

Auch die Ursachen der Flut sind weiter Gegenstand von Untersuchungen. Chinesische Behörden machen den Zusammenbruch eines hochgelegenen Gletschers verantwortlich, während nepalesische Experten von einer Lawine auf der nepalesischen Seite der Grenze ausgehen. Zudem warnen Fachleute vor weiteren Überschwemmungen in der Region.

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