Wir haben die Schläge gehört: Weltkriegsmunition erschwert Löscheinsatz in der Eifel
Die Löscharbeiten bei einem großen Waldbrand in Hürtgenwald werden durch Weltkriegsmunition auf dem Gelände erschwert. Landrat Ralf Nolten sagte, das Gebiet sei wegen der hohen Munitionsbelastung sehr schwierig zu sichern, deshalb könnten keine einzelnen Feuerwehrleute mit Löschrucksäcken in den Bereich geschickt werden. In der Nacht sei dort Munition hochgegangen, auch Explosionen seien zu hören gewesen.
Hinzu kamen wechselnde, teils starke Winde, wegen derer sich Einsatzkräfte zeitweise zurückziehen mussten. Am Morgen waren auch Panzer und Forstunternehmer vor Ort, um Schneisen in das dicht bewaldete Gebiet zu legen und so die Ausbreitung des Feuers zu bremsen.
Der Hürtgenwald war 1944 und 1945 Schauplatz schwerer Kämpfe zwischen deutschen und US amerikanischen Truppen. Bis heute werden dort Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Deutsche Feuerwehrverband fordert mehr geschützte Fahrzeuge für solche Einsätze.
