Windstrom per Direktleitung: Thyssenkrupp Hohenlimburg deckt 40 Prozent seines Strombedarfs
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Windstrom per Direktleitung: Thyssenkrupp Hohenlimburg deckt 40 Prozent seines Strombedarfs

Das Walzwerk von Thyssenkrupp Hohenlimburg bezieht Strom aus einem rund drei Kilometer entfernten Windpark. Vier Anlagen mit jeweils 4,2 Megawatt Leistung sind über eine Direktleitung an das Werksnetz angeschlossen und sollen im Jahresdurchschnitt rund 40 Prozent des Strombedarfs decken. Thyssenkrupp bezeichnet die direkte Anbindung eines Windparks an ein Industrieunternehmen als bundesweit erstes Projekt dieser Art.

Die vier Windräder erzeugen zusammen etwa 55 Gigawattstunden Strom pro Jahr, das Werk benötigt rund 110 Gigawattstunden. Bei Windflaute oder während Wartungsarbeiten muss das Unternehmen ergänzend Strom beschaffen. Überschüsse werden über das öffentliche Netz an andere Konzernstandorte geliefert.

Thyssenkrupp erwartet am Standort Hohenlimburg eine Verringerung der CO₂ Emissionen um elf Prozent. Auch das Schwesterwerk Thyssenkrupp Electrical Steel in Gelsenkirchen soll profitieren. Für die Stromlieferung wurde ein langfristiger Abnahmevertrag abgeschlossen.

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