Windenergie Forschung: Böen verstehen, Anlagen schonen
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Windenergie Forschung: Böen verstehen, Anlagen schonen

Windturbinen können durch anhaltenden Wind und Böen in Schwingungen geraten, wodurch sich Rotorblätter und Türme verbiegen. Mit zunehmender Rotorgröße wächst nach Ansicht von Forschern auch die Belastung, weil Böen häufiger weiter außen auf den großen Rotorkreis treffen und das Material schneller ermüdet. Dadurch kann die Lebensdauer der Anlagen sinken.

Forscher des Windkraftforschungszentrums Forwind der Universitäten Oldenburg, Bremen und Hannover haben dafür bisherige Ingenieursmodelle mit Messdaten aus dem Feld weiterentwickelt. In hochaufgelösten Simulationen wurden die Druckpunkte von Böen im Rotorkreis nachgebildet. Das Projekt entstand zusammen mit dem Maschinen und Anlagenbauinstitut ICM in Chemnitz und dem Windturbinenbauer Nordex. Ziel ist es, Anlagendesigns so auszulegen, dass sie Schwingungen besser widerstehen und Böen künftig gezielter abgefangen werden können.

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