Windböe führt zu Kollision: Polizei ermittelt gegen Kapitän der Mein Schiff 3
Nach der Kollision des Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 3“ mit zwei Containerschiffen in Bremerhaven ermittelt die Polizei gegen den Kapitän. Die Beamten prüfen, ob der Schiffsführer seine Sorgfaltspflicht verletzt hat. Nach Angaben der Polizei soll eine Windböe am Sonntagabend dazu geführt haben, dass das Schiff in die beiden Frachter fuhr. Alle drei Schiffe wurden beschädigt.
Die geplante Reise zu den Kanaren endete für die 2428 Gäste an Bord in Bremerhaven. Beim Auslaufen wurde das nahezu voll besetzte Schiff von Schleppern unterstützt, als die Böe das Schiff erfasste. Es trieb auf zwei Containerschiffe zu, die an der Stromkaje festgemacht hatten. An einem kleineren Frachter entstand nur leichter, an dem größeren erheblicher Schaden. Auch die „Mein Schiff 3“ wurde stark beschädigt, auf Bildern waren kaputte Rettungsboote zu sehen.
Bei dem Zusammenstoß gab es keine Verletzten und keinen Wassereinbruch. Das Kreuzfahrtschiff kehrte zum Terminal zurück, alle drei Schiffe erhielten ein Auslaufverbot.
