Wie Solarplaner eine wirtschaftliche Schieflage meistern
Beim Ausbau der Photovoltaik gewinnen derzeit vor allem Solarparks an Bedeutung, während kleine Dachanlagen an Nachfrage verlieren. Für Kommunen und Flächeneigentümer werden Freiflächenanlagen attraktiv, weil Gemeinden über die Beteiligung an den Erträgen Geld erhalten und Eigentümer oft schnell konkrete Pachtangebote bekommen.
Für Projekte sind vor allem Größe, Lage und der Netzanschluss entscheidend. Nach Angaben von Branchenvertretern gelten heute meist 40 bis 50 Hektar als Mindestgröße für wirtschaftlich tragfähige Solarparks. Bei Agri PV, also der kombinierten Nutzung für Strom und Landwirtschaft, sind die Anforderungen noch höher. Kleine Flächen kommen vor allem in privilegierten Lagen infrage.
Wichtiger wird auch die Entfernung zum Netzanschlusspunkt. Je kürzer sie ist, desto besser lässt sich ein Projekt wirtschaftlich umsetzen. Zudem spielen Sonneneinstrahlung, Bodenwerte, Netzanbindungskosten und die Region eine Rolle. Eigentümer sollten Pachtverträge sorgfältig prüfen, weil sie oft über viele Jahre laufen und auch Rückbaugarantien enthalten sollten.
