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Wie durchlässig ist die russische Luftabwehr?

Ukrainische Drohnen dringen nach Einschätzung von Experten immer häufiger durch die russische Luftabwehr und treffen Ziele auch tief im russischen Kernland. Der bisher größte Angriff seit Kriegsbeginn am 18. Juni traf mehrere Orte in Moskau. Dabei geriet unter anderem eine Ölraffinerie in Brand, der Hauptstadtflughafen wurde zeitweise geschlossen.

Der Angriff löste eine Debatte über Schwächen des russischen Verteidigungssystems aus. Militäranalyst Ruslan Leviev sagte, bei dem Angriff seien zwar mehr als 90 Prozent der Drohnen abgefangen worden, die wenigen Treffer hätten aber erheblichen Schaden angerichtet. Andere Experten verweisen darauf, dass russische Systeme vor allem für größere Flugobjekte ausgelegt seien und kleine Drohnen schwerer erfassen könnten.

Zugleich wird von möglichen Lücken in der russischen Luftabwehr gesprochen, weil Teile davon in besetzte ukrainische Gebiete verlegt worden seien. Kreml Sprecher Dmitri Peskow stellte den Angriff herunter und sagte, die Luftabwehr habe angemessen reagiert.

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