Wie Donald Trump der Energiewende in den USA hilft
Trotz der ablehnenden Haltung von Donald Trump gegenüber Wind und Solar wächst die Erneuerbaren Branche in den USA weiter. Ein Grund dafür sind steigende Ölpreise und die geopolitischen Unsicherheiten, die erneut die Bedeutung von Energieunabhängigkeit verdeutlichen.
Im Mai 2026 entfielen nach Zahlen von Ember 12,8 Prozent des US Strommixes auf Solarenergie, mehr als auf Kohle. Photovoltaik ist zugleich die am schnellsten wachsende Energiequelle im Land. Im ersten Quartal 2026 kamen nach Angaben von SEIA und Wood Mackenzie 7,8 Gigawatt neue Solarkapazität hinzu. Erneuerbare Energien und Speichertechnologien machten dabei 91 Prozent des Zubaus an Energieinfrastruktur aus, obwohl Regulierungen und Steuerregeln sie ausbremsen sollen.
Eine Umfrage des Thinktanks E3G unter fast 2000 Führungskräften in 18 Ländern zeigte zudem eine breite Unterstützung für erneuerbare Energien. 90 Prozent sahen darin einen Vorteil für die Wirtschaft, 88 Prozent erwarteten mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Elektrifizierung.
