Was hinter der aktuellen Schwäche des Euro steckt
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Was hinter der aktuellen Schwäche des Euro steckt

Der Euro steht weiter unter Druck und rutschte zuletzt immer wieder unter die Marke von 1,12 Dollar. Zu Jahresbeginn hatte der Kurs zeitweise noch über 1,20 Dollar gelegen. Belastet wird die Gemeinschaftswährung vor allem durch politische Unsicherheiten in Frankreich und Spanien sowie durch Sorgen über hohe Staatsschulden in Europa.

Experten verweisen auf die französischen Staatsfinanzen. Frankreich ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone und weist eine Staatsverschuldung von 119 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf. Zugleich sorgen die offenen politischen Entwicklungen in Frankreich und der Streit über die Wohnungsmarktpolitik in Spanien für zusätzliche Unsicherheit.

Hinzu kommt aus Sicht von Ökonomen das geringe Wachstum in Frankreich und der Eurozone insgesamt. An den Finanzmärkten wird deshalb weiter auf die Schwäche des Euro geschaut. Eine schnelle Erholung erwarten Experten derzeit nicht, eine neue Schuldenkrise sehen sie aber nicht.

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