Was hilft gegen die gestiegene Inflation?
Die Inflation im Euroraum ist auf 3,3 Prozent gestiegen und liegt damit deutlich über dem Zwei Prozent Ziel der Europäischen Zentralbank. In Deutschland betrug die Teuerungsrate im August 2,9 Prozent. Haupttreiber sind die gestiegenen Energiepreise, die im Jahresvergleich um 14,3 Prozent zulegten.
Auslöser ist vor allem der Iran Krieg, der die Öl und Gaspreise nach oben getrieben hat. Der Preis für Brent Rohöl kletterte über 90 Dollar je Barrel, der europäische Gaspreis stieg auf mehr als 71 Euro je Megawattstunde und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn des Konflikts.
Ökonomen erwarten, dass sich die höheren Energiekosten zunehmend auch auf Lebensmittel und Dienstleistungen auswirken. Für die EZB wird die Lage damit schwieriger. Unter Investoren gilt eine weitere Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte in der kommenden Woche auf 2,5 Prozent als nahezu sicher. Steigende Renditen an den Kapitalmärkten verteuern bereits Kredite und dämpfen Investitionen und Konsum.
