Wahl in Sachsen-Anhalt: CDU Spitzenpolitiker stellen sich hinter Merz
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben führende CDU Politiker eine Personaldebatte um CDU Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz ausgeschlossen. Kanzleramtsministerin Nina Warken bezeichnete Forderungen nach einer Ablösung Merz als falsch und warb für Stabilität. Zugleich mahnte sie mehr Tempo beim Reformkurs der schwarz roten Bundesregierung an.
Auch Staatsminister Philipp Amthor und weitere CDU Vertreter verteidigten Merz und drängten auf eine schnelle Umsetzung der vereinbarten Reformen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei sagte, zunächst müsse analysiert werden, warum die CDU in Sachsen-Anhalt so viel Zustimmung verloren habe. Merz selbst äußerte sich zunächst nicht zum Ergebnis, will aber am Nachmittag gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze vor die Presse treten.
Aus der SPD kam dagegen Kritik an Merz und dem bisherigen Kurs der Koalition. SPD Politiker Dirk Wiese verwies auf Verunsicherung bei den Wählern, während SPD Generalsekretär Tim Klüssendorf und Alexander Schweitzer Änderungen an der geplanten Rentenreform forderten. Grüne und AfD nahmen das Wahlergebnis ebenfalls zum Anlass für politische Forderungen und Gespräche über die künftige Regierungsbildung.
