Wahl in Israel: Keine klare Mehrheit, stattdessen Hoffnung und Frust
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Wahl in Israel: Keine klare Mehrheit, stattdessen Hoffnung und Frust

Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich keine klare Mehrheit ab. Die Koalition von Benjamin Netanjahu mit rechtsextremen und ultrareligiösen Partnern hat nach den Hochrechnungen keine Regierungsmehrheit mehr, zugleich liegt auch das gegnerische Lager deutlich davon entfernt.

Netanjahu gab sich dennoch kämpferisch und sprach von einem gemeinsamen Kurs gegen Israels Feinde. Seine Gegner reagierten enttäuscht, setzen aber weiter auf einen Regierungswechsel. Gadi Eisenkot, der Netanjahu ablösen wollte, forderte, den Willen der Wähler umzusetzen und keine neue Wahl anzusetzen.

Auch bei den arabischen Parteien wird mit rund 19 Mandaten gerechnet. Ob sie an einer künftigen Regierung beteiligt werden, ist offen. Viele arabische Wähler hätten in diesem Wahlgang deutlich stärker abgestimmt als seit den 1990er Jahren. Nach dem amtlichen Endergebnis soll Staatspräsident Itzchak Herzog mit den Sondierungen beginnen und den Regierungsauftrag vergeben.

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