VW Aufsichtsrat beschließt Sparmaßnahmen: 50.000 Stellen weg
Der VW Aufsichtsrat hat einem Sparpaket einstimmig zugestimmt, das in den kommenden Jahren den Abbau von 50.000 Stellen vorsieht. Nach Angaben des Konzerns soll die Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten helfen, die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen.
Auch die Zukunft von vier Werken ist offen. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne ab 2031 bis 2034 keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gewährleistet werden. Volkswagen will nach eigenen Angaben zugleich alternative Nutzungsmöglichkeiten prüfen und bis Ende Juni 2027 ein Konzept für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Produktionsstruktur entwickeln.
Der Zukunftsplan 2030 soll den Konzern leistungsfähiger und wettbewerbsstärker machen. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sprach von wichtigen Signalen für die Zukunftsfähigkeit, Konzernchef Oliver Blume kündigte Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe an. IG Metall und Betriebsrat betonten, eine Eskalation sei verhindert worden, und forderten konkrete Lösungen für alle Standorte.
