Vier Edelmetalle, zwei unterschiedliche Erholungslogiken
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Vier Edelmetalle, zwei unterschiedliche Erholungslogiken

Gold und Silber haben am Mittwoch deutlich zugelegt, nachdem sinkende US Renditen und ein schwächerer Dollar die Erwartung weiterer Zinserhöhungen in den USA gedämpft hatten. Zusätzlich belasteten Fortschritte in den Gesprächen zwischen Washington und Teheran die Ölpreise und nahmen einem Teil der Inflationssorgen den Druck.

Gold kletterte auf 4.256,85 US Dollar je Feinunze und damit auf den höchsten Stand seit dem 18. Juni. Silber legte noch stärker zu und erreichte 62,44 US Dollar je Feinunze. Beide Metalle profitierten damit vor allem von der geldpolitischen Neubewertung am Markt.

Platin reagierte deutlich verhaltener und notierte nahezu unverändert bei 1.735,28 US Dollar je Feinunze. Palladium stieg um 1,6 Prozent auf 1.374,75 US Dollar je Feinunze. Bei den Platinmetallen bleiben Zweifel an der industriellen Nachfrage und der Entwicklung im Automobilsektor ein Belastungsfaktor.

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