Viel Spaß, Datenjäger: Hacker veröffentlichen weitere Berliner Behördendaten im Darknet
Nach dem großangelegten Hackerangriff auf Berliner Senatsverwaltungen haben die Täter ein weiteres Datenpaket veröffentlicht, darunter auch Zugangsdaten. Der Berliner Senat teilte mit, dass die nach der ersten Veröffentlichung ergriffenen Maßnahmen vorsorglich nochmals in einigen Punkten verschärft wurden. Bei der Nutzung von Fachverfahren der betroffenen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen kann es deshalb kurzfristig zu Einschränkungen kommen.
Die Cyberattacke war Mitte August bekannt geworden. Die Angreifer wollten zwei Millionen Euro Lösegeld in Bitcoin erpressen, doch die Berliner Landesregierung ließ sich nicht darauf ein. Nach Ablauf der Frist wurden rund 1,4 Millionen Dateien zum Download angeboten. In den zuvor veröffentlichten Daten sollen unter anderem interne Dokumente, private Kontaktdaten und persönliche Unterlagen enthalten gewesen sein. Auch Daten zur Kanzleramtserweiterung waren demnach dabei. Am Wochenende schaltete sich zudem die Bundesregierung ein und ließ die eigenen Datensysteme erneut prüfen.
