Verwirrung um möglichen Deal: Revolutionsgarden erklären, heute definitiv keine Unterzeichnung des Abkommens
Die iranischen Revolutionsgarden haben dementiert, dass der Iran am Sonntag ein Abkommen mit den USA unterzeichnen werde. Sie kritisierten zugleich das aus ihrer Sicht ungewöhnliche Beharren von US Präsident Donald Trump auf diesem Termin. Nach Angaben von CNN, die sich auf die Revolutionsgarden berufen, sei das Abkommen noch nicht finalisiert.
Zuletzt hatten sich die Hinweise auf eine baldige Einigung verdichtet. Trump sprach von einer finalen Vereinbarung am Sonntag, auch das pakistanische Außenministerium hatte eine virtuelle Unterzeichnung für diesen Tag angekündigt. Das Rahmenabkommen soll den Weg für vertiefte Gespräche zwischen Washington und Teheran ebnen. Dazu gehören nach den bisherigen Angaben die Öffnung der Straße von Hormus, eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage und Gespräche über das iranische Atomprogramm.
Das US Nachrichtenportal Axios meldete, die Unterzeichnung solle virtuell stattfinden, vor allem aus logistischen Gründen. Aus Teheran und von Vermittler Pakistan kamen zugleich weiterhin verhalten optimistische Töne. Trump deutete an, dass es bei einer Einigung zunächst kein Geld für den Iran geben werde, später aber mögliche Erleichterungen bei Sanktionen denkbar seien.
