Verletzung schlimmer als gedacht: Assefa reißt sich bei Marathon in Berlin die Achillessehne komplett
Tigst Assefa hat sich beim Berlin Marathon die Achillessehne komplett gerissen. Wie ihr Manager Gianni Demadonna bestätigte, wurde die äthiopische Läuferin nach der Diagnose umgehend von Berlin nach München geflogen und dort am Montag von Johannes Gabel operiert.
Assefa hatte in Berlin lange auf Weltrekordkurs gelegen, ehe sie auf den letzten beiden Kilometern sichtbar abbbaute und mit Schmerzen weiterlief. Trotzdem gewann sie das Rennen in 2:11,04 Stunden, die drittschnellste Frauenzeit der Geschichte. Der Weltrekord von Ruth Chepngetich blieb ihr damit verwehrt.
Demadonna rechnet mit einer Laufpause von mindestens sechs bis sieben Monaten. Assefa werde voraussichtlich sechs Wochen nicht laufen können und eine Schiene tragen müssen. Schmerzen habe sie nach Angaben ihres Managers ab Kilometer 31 gespürt, ab Kilometer 40 seien sie sehr stark geworden.
