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Verhandlungen zwischen den USA und Iran: ein Sieg für die Hisbollah?

Die Hisbollah hat die jüngste Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran als großen Sieg und Wendepunkt für den Libanon begrüßt. Ihr Chef Naim Kassem dankte Teheran dafür, den Libanon einbezogen und Israel zum Ende der Aggression gedrängt zu haben. Nach Einschätzung mehrerer Beobachter kommt das Abkommen vor allem dem Iran und damit auch der Hisbollah entgegen.

Das Memorandum sieht vor, dass die militärischen Operationen auf allen Fronten, einschließlich des Libanon, sofort und dauerhaft eingestellt werden. Zudem bekräftigt es die territoriale Integrität und Souveränität des Libanon. Kritiker verweisen zugleich darauf, dass Israel weiterhin rund 600 Quadratkilometer im Süden des Landes kontrolliert und seine Truppen dort nicht ohne Weiteres abziehen will.

Für die Hisbollah könnte die Vereinbarung auch finanzielle Folgen haben. Das Memorandum sieht milliardenschwere Mittel für den Wiederaufbau im Iran, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und weitere Ölexporte vor. Beobachter sehen darin die Gefahr, dass Teheran wieder mehr Mittel an die Hisbollah weiterleiten könnte. Zugleich bleibt offen, ob sich die Rahmenvereinbarung tatsächlich auf einen dauerhaften Rückzug Israels und eine stabile Waffenruhe auswirkt.

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