USA: Medienboykott gegen Donald Trump nach Hausverboten
Mehrere große US Fernsehsender haben aus Protest gegen Hausverbote für CNN und andere Medien im Weißen Haus ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst eingeschränkt. ABC, CBS, Fox News, NBC und CNN erklärten gemeinsam, sie wollten zunächst nicht mehr über Trumps Auftritte berichten. Auch führende Printmedien reduzierten ihre Foto Berichterstattung.
Trump hatte zuvor CNN, MS NOW und der zu Springer gehörenden Plattform Politico den Zugang zum Weißen Haus verweigert und dies mit Falschinformationen begründet. Der Verband der White House Korrespondenten kritisierte den Schritt als verfassungswidrig. CNN, Politico und MS NOW reichten inzwischen Klage ein und warnten vor einer Bedrohung für Pressefreiheit und unabhängigen Journalismus.
Das Weiße Haus stellte zugleich den Live Stream Trump TV vor. Dort sollen rund um die Uhr Videos, Ansprachen und aktuelle Inhalte aus der Regierung laufen. Trump verschärft seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 den Druck auf kritische Medien und geht juristisch gegen mehrere große US Medien vor.
